Bei rund 10 bis 20 Prozent aller Verkehrsunfälle ist Müdigkeit im Spiel. Wer sich müde ans Steuer setzt, gefährdet sich, Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. www.turboschlaf.ch
27. Januar 2012 NZZ Online Bundesrat will "Nachtregime
Der Bundesrat hat eine neue Regelung für den nächtlichen Verkauf von Alkohol vorgeschlagen. Die Landesregierung will ein Verbot der Alkoholabgabe ab 22 Uhr.
Läden sollen ab 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen dürfen. Mit dieser Massnahme will der Bundesrat gegen nächtliche Alkoholexzesse vorgehen. Über die geplante Gesetzesrevision wird nun das Parlament entscheiden.
In der Nacht werde mehr Alkohol konsumiert als zu anderen Tageszeiten, hält der Bundesrat in der nun veröffentlichten Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes fest. Entsprechend häuften sich zu diesen Stunden die Fälle problematischen Alkoholkonsums.
Der Bundesrat schlägt deshalb ein «Nachtregime» vor: Von 22 Uhr bis 6 Uhr soll der Detailhandel keinen Alkohol mehr verkaufen dürfen, und in Restaurants sollen während dieser Stunden keine Lockvogelangebote wie «happy hours» mit vergünstigten alkoholischen Getränken mehr möglich sein.
Welche Massnahmen plant der Bundesrat sonst noch >>>
25. Januar 2012 Pressemitteilung Poinzz
Die attraktive Poinzz Kampagne jetzt auch in Davos GR
19. Januar 2012 Sucht Info Schweiz Pistenspass mit klarem Kopf
Wer fährt, trinkt nicht. Dieses Motto gilt laut Sucht Info Schweiz auch für jene, die Skis und Snowboards anschnallen. Wer auf der Piste eine gute Figur machen will, verzichtet auf Alkoholisches. „Zwätschge Lutz und Wunderkafi“ beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und fördern die Risikobereitschaft. Die Sturz- und Unfallgefahr steigt. Ein Präventionstipp für ein unbeschwertes Skivergnügen.
Technisches Können, Konzentration und Kondition sind beim Ski- und Snowboardfahren stark gefragt. Schnell reagieren, präzise fahren, das Tempo anpassen, Hindernissen ausweichen: die Anforderungen auf den meist gut bevölkerten Pisten an Fahrtechnik und Reaktionsvermögen sind zahlreich. Schneesportlerinnen und -sportler sind schnell unterwegs, ihre Fahrstile sind vielfältig. Wer zwischendurch an der Schneebar rastet und den Durst mit Alkohol löscht, büsst an Reaktionsschnelligkeit und Gleichgewichtssinn ein. Es gibt heute viele Konsumgelegenheiten in Beizen, Skibars, Chalets oder Iglus bei den Berg- und Talstationen der Bahnen. Doch wer Alkohol getrunken hat, riskiert oft mehr, unterschätzt Pisten- und Wetterverhältnisse, überschätzt das eigene Fahrvermögen. Stürze und Kollisionen werden wahrscheinlicher. Darin sind sich Fachleute einig, auch wenn Statistiken zur Rolle des Alkohols bei Schneesportunfällen in der Schweiz fehlen. In Übereinstimmung mit der bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung sowie der Suva empfiehlt Sucht Info Schweiz, während dem Ski- und Snowboardfahren auf Alkohol zu verzichten. „Wintersport und Alkohol vertragen sich nicht“, bringt es Irene Abderhalden, Präventionsfachfrau von Sucht Info Schweiz, auf den Punkt. Gegen ein gutes Glas Wein, ein Bier oder einen heissen Punsch nach der letzten Abfahrt beim Après-Ski ist nichts einzuwenden, sofern nicht gleich die Heimkehr im Strassenverkehr ansteht.
Der wärmende Effekt täuscht
Eine schwungvolle, kontrollierte Abfahrt ist mit Alkohol nicht möglich, ohne dass die Sicherheit darunter leidet – die eigene und die der anderen. Ebenso wenig sorgt er für warme Glieder. Gegen die grosse Kälte einen Schnaps oder Glühwein zu trinken, hilft nicht. Im Gegenteil. Nach dem „Kafi Lutz“ entsteht zwar ein Wärmegefühl, weil Alkohol die Blutgefässe erweitert und die Haut stärker durchblutet. Die körperliche Anstrengung fördert die Gefässerweiterung noch. Alkohol lässt die Wintersportlerinnen und -sportler in der Kälte aber umso rascher abkühlen.
Fazit: Beim Wintersport auf Alkohol zu verzichten, senkt das Risiko, dass der schwungvolle Pistenspass schon vor der Talstation brüsk endet.
Hier geht's zu Sucht Info Schweiz >>> 18. Januar 2012 Blick Alkohol-Testkäufe sind verdeckte Ermittlung
Alkohol-Testkäufe durch Minderjährige gelten laut Bundesgericht als verdeckte Ermittlung.Fehlbare Händler können aus diesem Grund nicht strafrechtlich belangt werden, solange der Bund oder die Kantone die Verwertung der Beweise nicht ausdrücklich erlauben.
Hier geht's zum Pressetext >>> St.Gallen 17. Januar 2012
Poinzz Memberbefragung 2011
Die Resultate der Poinzz Memberbefragung 2011 liegen vor. Mit überraschenden Ergebnissen. 1'684 registrierte Poinzz Member haben über den Jahreswechsel online 12 Fragen beantwortet.
Hier die wichtigsten Resultate:
Poinzz hat 12,7% mehr weibliche als männliche Mitglieder. Mehr als 60% der Member sind im Alterssegment Ü20 - Über 20 Jahre. Dreiviertel der Befragten gehen regelmässig (mindestens 2 bis 3 mal pro Monat) in den Ausgang und jede(r) Zweite konsumiert dabei Alkohol massvoll oder verzichtet komplett darauf.
Und last but not least: Poinzz funktioniert
50% der Befragten geben an, seit sie Poinzz kennen und bei Poinzz mitmachen, weniger Alkohol zu konsumieren.
Weitere Details zur Befragung und die Resultate im Detail gibt es unter http://www.poinzz.ch/studien online. 21. Dezember 2011 YouTube Besoffen macht die Disco keinen Spass mehr ...und die CHancen bei Grils (und Boys) sinken gegen null.
13. Dezember 2011 Schwab Foundation for Entrepreneurship Poinzz schafft's auf Podest bei "Social Entrepreneur des Jahres 2011"
Dieser Titel wird alle zwei Jahre von der Schwab Foundation für Entrepreneurship vergeben. Das Auswahlverfahren ist sehr kompliziert. Aus einer Datenbank mit mehr als 200 Projekten evaluieren die Spezialisten der Boston Consulting Group 70 Projekte, die genau unter die Lupe genommen werden. 6 schafften es in's Halbfinale; 3 erreichten das Finale. Wir haben es geschafft!
08. Dezember 2011 YouTube Üble Bilder
21. November 2011 St.Galler Tagblatt Per Klick zur Flasche Über 40% der Minderjährigen erhalten Alkohol via Internet
Laut der Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) haben bei Testkäufen 41,5 Prozent der Minderjährigen «erfolgreich» Alkohol über das Internet bestellt, wie sie in der jüngsten Ausgabe ihres Magazins «Alkohol und Politik» schreibt. Die übrigen 48 Versuche (58,5 Prozent) blieben erfolglos. Die Testkäufe im Internet seien ein Pilotprojekt, hält die EAV dazu fest.
10. Oktober 2011 BFU Unfälle fordern zu viele junge Menschenleben
bfu-Studie zum Strassenverkehrs-Unfallgeschehen in den Wochenend-Nächten
Unfälle von jungen Fahrzeuglenkern in Wochenend-Nächten lösen in den Medien jeweils grosses Echo und in der Bevölkerung tiefe Betroffenheit aus. Zu Recht, verunfallen doch bei diesen sogenannten Disco-Unfällen häufig mehrere junge Erwachsene schwer. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung analysiert in einer Studie das Unfallgeschehen und schlägt Präventionsmassnahmen vor, insbesondere eine stärkere Gewichtung unfallrelevanter Einstellungen in der Fahrausbildung.
23. Juli 2011 St.Galler Tagblatt Der Tag danach Vorweggenommen: Speck und Roll-Mops nützen nichts. Alles nur Symptombekämpfung. Wie wird man jetzt aber den Kater wieder los?
18. Juli 2011 Wissenschaft Aktuell Alkohol kein Mittel gegen Stress Der Konsum von Alkohol hilft nicht, akuten Stress besser zu bewältigen. Er drosselt zwar die Freisetzung des Stresshormons Kortisol, verlängert aber die Dauer der nervlichen Anspannung, berichten US-amerikanische Forscher. Sie konnten auch nachweisen, dass Stress die Alkoholwirkung beeinflusst: Nach einer Stresssituation verringern sich die angenehmen Effekte des Alkohols, während das Verlangen, mehr zu trinken, wächst. Wer also die unangenehmen Empfindungen als Folge von Stress durch erhöhten Alkoholkonsum bekämpfen will, könnte damit auch das Risiko steigern, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Alcoholism: Clinical & Experimental Research".
5. Juli 2011 Sucht Info Schweiz Alkohol und Wassersport: ein (noch) wenig bekanntes Risiko Bei den zurzeit herrschenden sommerlichen Temperaturen pilgern Tausende von Menschen an Seen und Flüsse: der Sprung ins kühle Nass verspricht Spass und Abkühlung. Sobald aber beim Baden Alkohol ins Spiel kommt, steigt das Unfallrisiko. Sucht Info Schweiz erinnert deshalb an die Baderegel der SLRG, beim Wassersport auf Alkohol zu verzichten.
29. Juni 2011 www.politik.ch Alkohol am Arbeitsplatz kostet die Wirtschaft jährlich 1 Milliarde Franken Der problematische Alkoholkonsum verursacht bei den Arbeitgebern laut einer Studie von BAG und Suva jährlich Kosten von einer Milliarde Franken. Das Gast- und das Baugewerbe sind am stärksten betroffen. Die Kosten gehen grösstenteils aus dem Produktivitätsverlust hervor.
13. Juni 2011 NZZ/St.Galler Tablatt online Zahl der Raucherinnen und Raucher bleibt konstant
Die Zahl der Raucherinnen und Raucher in der Schweiz ist im Jahr 2010 nicht weiter zurückgegangen. Wie schon in den Jahren 2008 und 2009 gaben 27 Prozent der Schweizer Bevölkerung an, Zigaretten oder andere Tabakprodukte zu konsumieren.
13. Juni 2011 NZZ/St.Galler Tablatt online Jugendliche kennen die Folgen Ihres Drogenkonsums
Junge Kiffer sind sich bewusst, welche Probleme ihnen die Drogen im Alltag einbrocken können. Fast die Hälfte von ihnen hat laut eigenen Angaben schon mindestens einmal negative Folgen des Drogenkonsums erlebt, wie eine Lausanner Studie zeigt. Das Team um Pierre-André Michaud vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin des Universitätsspital Lausanne analysierte die Daten der SMASH-Studie aus dem Jahr 2002. 7429 Jugendliche - 3385 Frauen und 4044 Männer - zwischen 16 und 20 Jahren hatten dabei Fragen rund um den Konsum illegaler Drogen beantwortet. 2515 Jugendliche (35 Prozent) gaben an, im vorangegangenen Monat mindestens eine illegale psychoaktive Substanz konsumiert zu haben. 850 waren gelegentliche Kiffer (höchstens zwei Mal pro Monat), 1227 regelmässige Kiffer (mindestens drei Mal pro Monat) und 438 Mehrfachkonsumenten (Cannabis und mindestens eine andere illegale Substanz).
Alkohol und riskante Sexualpraktiken stehen in engem Zusammenhang: Wer viel Alkohol trinkt, neigt mit größerer Wahrscheinlichkeit dazu, ungeschützten und damit auch gefährlichen Sex zu haben. Darauf hat jetzt ein kreativer Werber im Auftrag des staatlichen NHS (GB) hingewiesen und mit einer findigen Kampagne für Aufsehen gesorgt: Er gestaltete die Etiketten bekannter Alkoholika-Marken einfach um – und erntete massiven Gegenwind von Seiten der Alkohol-Konzerne.
Bis 22 Uhr darf man in Bern weiterhin Alkohol kaufen
Das nächtliche Alkohol-Verkaufsverbot im Kanton Bern wird nicht ausgedehnt. Mit 75 zu 67 Stimmen hat der Grosse Rat am Mittwoch einen entsprechenden Vorstoss von Andreas Blaser auch als Postulat abgelehnt.
Widmer Schlumpf's Schnaps-Idee: Alkohol verteuern, damit Junge weniger saufen
Der Liter Bier einen Franken teurer, die Flasche Wein mehr als zwei. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf brütet über einer neuen «Lenkungsabgabe». Sie soll die Gesundheit schützen. Und unser Portemonnaie leerer machen.
Ist dies die Lösung? Sollte nicht die Prävention einmal grundsätzlich überdacht werden?
In der Türkei wächst die Furcht vor weiteren Todesfällen wegen gepanschten Alkohols. Nach den drei Toten von letztem Wochenende berichtet nun eine türkische Zeitung, dass 12'000 weitere Flaschen des giftigen Alkohols im Umlauf seien. Diese seien unter anderem in die Ferienregion Antalya geliefert worden. Am vergangenen Wochenende hatte sich eine Gruppe russischer Fremdenführer bei einem Bootsausflug mit gepanschtem Alkohol vergiftet. Drei Teilnehmerinnen starben, wie türkische Medien berichteten.
Herr und Frau Schweizer schauen gern einmal zu tief ins Glas und geniessen den Rausch. Präventionskampagnen sehen sie kritisch, wie eine Umfrage bei mehr als 16'700 20 Minuten-Online-Lesern zeigt. Hier geht's zum Beitrag >>>
28. Mai 2011 20 Minuten Online
Die Schweiz geht bei der Alkohol-Prävention neue Wege: Sie setzt sich zu den Trinkern an den Stammtisch. Andere Länder fahren härtere Geschütze auf.
Am 27. Mai waren die Berner Teamchefin Gina und das Teammitglied Pascal zu Gast bei Moderatorin Gülsha von joiZone Health.
23. Mai 2011 Puls SF Schweizer Fernsehen
Wie gefährlich ist Alkohol?
Rund 80 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz konsumieren Alkohol - meist massvoll und ohne Probleme. Doch oft liegt nur ein schmaler Grat zwischen Genuss und Sucht. Viele Schweizer und Schweizerinnen konsumieren Alkohol auf eine Art und Weise, mit der sie sich gesundheitlich schaden. Oft ist Alkohol die Ursache von Krankheiten, Unfällen und menschlichem Leid. Auf Alkohol verzichten will aber kaum jemand.
20. Mai 2011 20 Minuten Online
Die Prävention erreicht den Stammtisch
Mit den bisherigen Plakatkampagnen zur Alkohol-Prävention konnte der Bund das Volk zu wenig erreichen. Jetzt sucht er den Dialog. Das reicht nicht, sagt ein Experte. Hier geht's zum Beitrag >>>